Baufinanzierung hat viele Fachbegriffe. Hier erkläre ich die wichtigsten, so wie ich sie auch im Gespräch erkläre: kurz und verständlich.
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Die häufigste Form der Baufinanzierung. Sie zahlen jeden Monat die gleiche Rate. Am Anfang steckt darin viel Zins und wenig Tilgung, mit der Zeit dreht sich das um.
Wenn die Zinsbindung Ihres Kredits endet, ist meist noch ein Teil offen. Für diese Restschuld brauchen Sie eine neue Vereinbarung, entweder bei Ihrer bisherigen Bank oder bei einer anderen. Das ist die Anschlussfinanzierung.
Der Wert, den die Bank Ihrer Immobilie beimisst. Er liegt oft unter dem Kaufpreis, weil die Bank vorsichtig rechnet. Je mehr Sie im Verhältnis dazu leihen, desto höher ist meist der Zins.
Beim Bauen wird der Kredit in Etappen ausgezahlt. Für den Teil, den Sie noch nicht abgerufen haben, verlangen viele Banken nach einer zinsfreien Zeit eine Gebühr. Wie lange diese Zeit ist, lässt sich vorher vergleichen.
Der Zins inklusive bestimmter Nebenkosten des Kredits. Er ist die bessere Zahl, um Angebote verschiedener Banken zu vergleichen.
Das Geld, das Sie selbst einbringen, zum Beispiel Erspartes. Häufig zählt auch ein Bausparguthaben oder ein Zuschuss der Eltern dazu. Mehr Eigenkapital bedeutet meist bessere Konditionen.
Arbeiten, die Sie beim Bau oder bei der Sanierung selbst übernehmen, zum Beispiel Malern oder Bodenlegen. Manche Banken rechnen einen Teil davon wie Eigenkapital an.
Ein Schreiben, das zeigt, dass Ihre Finanzierung grundsätzlich machbar ist. Verkäufer und Makler fragen danach oft schon bei der Besichtigung.
Damit sichern Sie sich heute den Zins für eine Anschlussfinanzierung, die erst in einigen Jahren beginnt. Dafür zahlen Sie einen kleinen Aufschlag.
Das amtliche Verzeichnis, in dem steht, wem ein Grundstück gehört und welche Rechte darauf lasten. Eingetragen wird über den Notar.
Die Steuer, die beim Kauf einer Immobilie anfällt. In Hessen beträgt sie 6 % des Kaufpreises und muss aus eigenen Mitteln bezahlt werden.
Die Sicherheit für die Bank. Sie wird im Grundbuch eingetragen. Solange Sie Ihre Raten zahlen, merken Sie davon im Alltag nichts.
Ein Zuschuss des Landes Hessen für Erstkäufer, die selbst einziehen: 10.000 € je Käufer und 5.000 € je Kind, höchstens so viel wie die gezahlte Grunderwerbsteuer. Das Geld kommt in Jahresraten, nicht beim Kauf.
Alles, was zum Kaufpreis dazukommt: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Zusammen sind das in Hessen schnell über 10 % des Kaufpreises.
Die staatliche Förderbank KfW bietet zinsgünstige Kredite und Zuschüsse, zum Beispiel für energieeffiziente Neubauten, Sanierungen oder Familien. Wichtig: Der Antrag muss meist gestellt werden, bevor Sie Aufträge vergeben.
Die Verlängerung Ihres Kredits bei der bisherigen Bank, wenn die Zinsbindung endet. Bequem, aber nicht immer das beste Angebot.
Der Betrag, den Sie der Bank zu einem bestimmten Zeitpunkt noch schulden, zum Beispiel am Ende der Zinsbindung.
Ein Formular, in dem Sie der Bank Ihr Einkommen, Ihre Ausgaben und Ihr Vermögen offenlegen. Sie ist die Grundlage für jede Kreditentscheidung.
Der reine Zins, den Sie für das geliehene Geld zahlen. Ohne Nebenkosten, deshalb für Vergleiche weniger aussagekräftig als der Effektivzins.
Zusätzliche Zahlungen neben der normalen Rate, zum Beispiel aus einer Prämie oder Erbschaft. Wie viel pro Jahr erlaubt ist, steht im Kreditvertrag.
Der Teil Ihrer Rate, mit dem Sie den Kredit tatsächlich zurückzahlen. Je höher die Tilgung, desto schneller sind Sie schuldenfrei.
Die Möglichkeit, die Höhe Ihrer Tilgung während der Laufzeit zu ändern, zum Beispiel wenn sich Ihr Einkommen ändert. Nicht jede Bank bietet das an.
Eine Entschädigung, die die Bank verlangen kann, wenn Sie den Kredit vor Ende der Zinsbindung vollständig zurückzahlen, etwa bei einem Verkauf.
Der Zeitraum, für den Ihr Zins fest vereinbart ist, zum Beispiel 10 oder 15 Jahre. Danach wird neu verhandelt.
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